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Allgemeine Geschäftsbedingungen
AGB Seite 1

Nachfolgende AGBs gelten zusätzlich für die Inanspruchnahme der Büroserviceleistungen/ Anmietung von Räumlichkeiten:

Vertragsbeginn/Einzug
Beim Einzug in die Räumlichkeiten des Auftragnehmers wird ein Übergabeprotokoll erstellt; evtl. vorhandene Mängel werden aufgelistet bzw. wird der ordnungsgemäße Zustand der Räume bestätigt.
Kaution
Bei Vertragsbeginn ist eine Kaution in Höhe von drei Monatsmieten zu leisten. Eine Aushändigung der Schlüssel erfolgt erst nach Eingang der Kautionszahlung. Die Kaution haftet für alle Ansprüche des Auftragnehmers gegen den Auftraggeber gleich aus welchem Rechtsgrund.

Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die Kaution mit noch geschuldeten Zahlungen für die vom Auftragnehmer erbrachten Leistungen aufzurechnen.

Die Kaution ist bei ordnungsgemäßer Vertragsbeendigung zur Rückzahlung fällig.
Vertragsbeendigung
Der Auftraggeber verpflichtet sich, bei Beendigung des Vertrages den gemieteten Büroraum sowie die Büroausstattung in ordnungsgemäßem, sauberen und guten Betriebs- und Wartungszustand an den Auftragnehmer zurückzugeben. Der Teppichboden ist zu reinigen, Parkettboden ggf. abzuschleifen und zu versiegeln, die Wände und Decken ggf. zu vergipsen und zu streichen, Mobiliar zu reinigen, beschädigtes Mobiliar und sonstige Einrichtungsgegenstände sind zu ersetzen.

Bei Rückgabe des Büroraumes wird ein Abnahmeprotokoll erstellt. Hierbei im Verhältnis zum Übergabeprotokoll festgestellte Mängel, die über die normale Abnutzung hinausgehen und vom Auftragnehmer nicht zu vertreten sind, hat der Auftraggeber auf seine Kosten unverzüglich zu beseitigen. Sofern nichts anderes vereinbart, hat die Übergabe des Raumes bis spätestens 16:00 des letzten Arbeitstages des Monats zu erfolgen.

Bei Beendigung des Mietverhältnisses hat der Auftraggeber die ihm ausgehändigten Schlüssel zurückzugeben. Sollte dies nicht der Fall sein, verpflichtet sich der Auftraggeber zu Bezahlung eines pauschalen Schadensersatzbetrages von EUR 1.200,00. Die Geltendmachung weitergehender Schadensersatzansprüche seitens des Auftragnehmers für nachgewiesene Kosten der Schlüsselnachfertigung oder eines notwendigen Austausches der Schließanlage bleiben vorbehalten.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, bei Beendigung des Mietvertrages rechtzeitig einen Post-Nachsendeantrag an seine neue Adresse zu stellen. Der Auftragnehmer ist nach Beendigung des Mietverhältnisses nicht mehr verpflichtet, Post und Telefongespräche entgegenzunehmen, sofern der Mieter nicht einen gesonderten Dienstleistungsvertrag mit dem Auftragnehmer abschließt.

Der Auftraggeber hat dafür Sorge zu tragen, dass sämtliche Einträge in Telefonbüchern sowie anderen Publikationen - auch Interneteinträge, die er nicht ausdrücklich in Auftrag gegeben hat - entsprechend gelöscht sowie alle Geschäftspartner über seine neue Adresse und Rufnummer informiert werden.

Sollte der Auftraggeber dies versäumen oder sollten die Rufnummern des Auftragnehmers trotz Kündigung/Auszug weiterhin genutzt werden, ist der Auftragnehmer berechtigt, den ihm entstandenen Aufwand gem. gültiger Preisliste an den Auftraggeber weiter zu berechnen. Der Auftraggeber verpflichtet sich zur Zahlung. Weitergehende Schadenersatzansprüche des Auftragnehmers bleiben vorbehalten.

Eine Nutzung oder Übertragung der Telefon-, Fax-Nr. an den Auftraggeber ist über die Vertragsdauer hinaus ausgeschlossen, ebenso die Nutzung der Adresse.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, etwaige von dem Auftraggeber in seinen Räumen zurückgelassene Gegenstände auf Kosten des Auftraggebers zu beseitigen. Eine Aufbewahrungspflicht besteht nicht.
Nebenkosten/Verkehrsflächen
Sämtliche Nebenkosten sind im pauschalen Mietpreis bereits enthalten. Die Verbrauchsgebühren sind kalkuliert auf der Basis einer geschäftsüblichen Nutzung der Räumlichkeiten. Zugrunde gelegt wird der durchschnittliche Nebenkostenverbrauch des Vorjahres. Sollte bei der Jahresabrechnung ein höherer Verbrauch nachgewiesen werden (z.B.: Heizkosten, Strom), ist der Auftragnehmer berechtigt, diesen Verbrauch nachzubelasten sowie die pauschalen Nebenkosten zu erhöhen.

Dies gilt ebenfalls für die pauschal genutzten Verkehrsflächenanteile, die anteilig auf alle Mieter umgelegt werden. Eine Nachbelastung erfolgt ebenfalls im Falle von Preis- oder Tariferhöhungen, die nicht im Verantwortungsbereich des Auftragnehmers liegen.
Nutzung, Instandhaltung und Veränderung der gemieteten Räume
Der Auftraggeber verpflichtet sich, die gemieteten Büroräume und die gemeinschaftlichen Einrichtungen pfleglich und schonend zu behandeln.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, eine Haftpflichtversicherung unter Einschluss von Mietsachschäden abzuschließen und durch Vorlage der Police nachzuweisen.

Bauliche oder sonstige, den vertraglichen Gebrauch überschreitende Veränderungen innerhalb der gemieteten Büroräume oder an den darin befindlichen Einrichtungen und Anlagen darf der Auftraggeber ohne Genehmigung des Auftragnehmers nicht vornehmen. Dies gilt auch für Änderungen im Bereich der bereitgestellten Telefonapparate und -leitungen, sowie Installation zusätzlicher Telekommunikationsleitungen.

Auch im Falle dieser Genehmigung muss der Auftraggeber die Veränderung bei Beendigung des Vertragsverhältnisses auf eigene Kosten beseitigen.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, die gemieteten Räume mit Einrichtung und Inventar ausschließlich für Gewerbezwecke zu benutzen. Eine Untervermietung ist ausgeschlossen.

Der Auftragnehmer ist zum Betreten der Mieträume berechtigt. Der Auftraggeber muss dafür Sorge tragen, dass die Mieträume aufgrund der durchzuführenden Reinigung auch in seiner Abwesenheit betreten werden können.

Im Anwesen des Auftragnehmers gibt es keinen Wettbewerbs- und Konkurrenzschutz. Dem Auftraggeber stehen wegen des Verhaltens anderer Auftraggeber (Mitmieter) keine Ansprüche gegen den Auftragnehmer zu.

Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für die vom Auftraggeber in den gemieteten Räume aufgestellten oder gelagerten Gegenstände jeder Art.

Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Störungen, die nicht in seinem Verantwortungsbereich liegen (z. B. Leitungsstörungen im Telekommunikationsbereich, Stromausfälle etc.).

Dem Auftragnehmer obliegt die Auswahl des Telekommunikationsproviders. Daraus resultierende Einschränkungen bez. der Nutzung anderer Provider werden vom Auftraggeber akzeptiert. Grundsätzlich sind alle TK-Provider gesperrt, die keine Gebührenimpulsübertragung veranlassen (z.B. 0900-Rufnummern).